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Rhys ist neben Fiona einer der zwei spielbaren Hauptcharaktere in Tales from the Borderlands. Er ist seit den Geschehnissen in Tales from the Borderlands Besitzer und Präsident von Atlas und versucht dieses wieder aufzubauen.

Erscheinungsbild Bearbeiten

Auffällig ist an Rhys zunächst sein rechter kybernetischer Arm in Hyperion-Gelb, welcher im Verlauf des Spiels aber auch umlackiert werden kann. Dieser hat auf der Handfläche einen Beamer, welcher auch als Echo funktioniert, auch kann er damit hacken. Zudem verfügt Rhys über ein Echo-Augen-Implantat, welches mit einem Speicher, der links an seinem Schädel zu sehen ist (siehe Bild), verbunden ist, was es ihm ermöglicht zu Objekten aber auch Personen Informationen (in Form eines Steckbriefes) abzurufen.

Hintergrund Bearbeiten

Rhys ging schon sehr früh zu Hyperion. Dort arbeitete er unter anderem auch für sein Idol Handsome Jack, den er aber nie persönlich kennenlernt. Nach dessen Tod versuchte Rhys zusammen mit seinen zwei Freunden Vaughn und Yvette die Karriereleiter hochzusteigen.

Rhys in Tales from the Borderlands Bearbeiten

Rhys und Vaughn hatten einen großen Eridium-Deal für Hyperion ermöglicht, weshalb Rhys Vorgesetzter Henderson ihm eine Beförderung versprach. Jedoch übernahm Hugo Vasquez, den man als einen Konkurrenten von Rhys bezeichnen kann, Hendersons Position, verweigerte Rhys die Beförderung und demütigte ihn anschließend mit einer Degradierung zum Hausmeister. Als Gegenaktion versuchte Rhys Vasquez Deal mit August auf Pandora zu stehen, der Vasquez Position hätte festigen sollen. Nach dem gescheiterten Deal gingen Vaughn und Rhys eine Allianz mit den beiden Trickbetrügerinnen Fiona und Sasha ein und stießen zufällig auf das Gortys Projekt von Atlas, welches eine Kammer versprach. Zur selben Zeit erkannte Rhys, dass in Folge eines vorangegangenen Disputs zwischen den beiden Fraktionen, das das Anschließen von Nakayamas ID eine KI von Handsome Jack in seinen Speicher übertragen hat. Beide Fraktionen arbeiteten zusammen um das Gortys Projekt zu vervollständigen, wobei sie sich Gegnern wie Vallory stellen mussten aber auch Hilfe von Menschen wie Scooter oder Athena erhielten. Mit der Zeit bauten Rhys und Fionas Schwester Sasha ein näheres Verhältnis zueinander auf. Jack half Rhys in dieser Zeit unentdeckt von Fiona und Sasha. Für das letzte Teil des Gortys Projekts mussten die Fraktionen zur Helios, wo Rhys sich Zugang zu Jacks Büro verschaffen musste. Am Ende bot Jack Rhys die Position des Präsidenten von Hyperion an. Nachdem Jack aber ins Hyperion-Netzwerk gelangte wendete er sich gegen Rhys, welcher als einzig sinnvolle Gegenmaßnahme den Energiekern der Helios zerstörte und die Helios folglich auseinanderbricht und auf Pandora stürzt. Nach der Zerstörung der Helios nahm Rhys die Eigentumsrechte über Atlas an sich. Auf der Helios trennten sich zunächst die Wege der beiden Fraktionen welche aber von Loader Bot wieder zusammengeführt wurden um die misslungene Kammerjagt (siehe Fiona) zu beenden. Und nach der Besiegung des Travelers betraten und öffneten Rhys und Fiona gemeinsam die Kammer.

Persönlichkeit Bearbeiten

Rhys Stärke liegt im verbalen Aspekt: Er versucht Probleme möglichst zu besprechen oder mit Worten zu lösen. Jedoch kommt es während des Story-Verlaufs auch vor, dass Rhys voreilig Behauptungen aufstellt und verurteilend spricht. Dennoch ist Rhys kein Parzifist, da er im Ernstfall auch Gewalt anwendet, insbesondere in Form seines Betäubungsstaabes (Stun Baton). Dies liegt vorallem in seinem diesbezüglichen Erfahrungsdefizit im Gegensatz zu gewaltbereiteren Schwestern Fiona und Sasha. Auch ist Rhys jemand der, trotz mangelnder Erfahrung, Stärke beweisen will, vor allem vor Sasha, was ihm jedoch nicht immer gelingt. Sein Verhältnis zu Sasha intensiviert sich zudem mit der Zeit: Rhys ist von ihr sehr beeindruckt, ihrem Stil, ihrer Moral und Waffenfertigkeiten. Dennoch ist sein Charakter auch von seinem Bestreben nach Macht, Reichtum und Sicherheit geprägt, was sich jedoch bei seiner Rückkehr zur Helios schlagartig ändert: Rhys begreift spätestens dort, dass Handsome Jack, der jahrelang Rhys Idol war, ihn für seine Zwecke ausnutzen wollte. Folglich verändern sich auch seine Ansichten, was zum Ende des Spiels deutlich wird, wo er Fiona vor der Gier warnt, die ihn fast zerstört hätte.

Letztendlich hat sich Rhys Einstellung zu vielen Aspekten aufgrund der Ereignisse in Tales from the Borderlands, insbesondere durch Jack und Sasha, verändert. Seine Persönlichkeit, die manchmal stark überheblich, eitel, fast schon narzistisch (leichte Ähnlichkeit zu Handsome Jack) gleichzeitig aber auch ängstlich, pessimistisch, intelligent und dennoch leicht kindisch wirkt, kaum verändert. Am Ende wird aber auch deutlich, dass Rhys (im Gegensatz zu Fiona) ausgeglichener als vor den ganzen Ereignissen ist, sich somit seine Persönlichkeit in ihrer Ausprägung dennoch verändert hat.

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